Angriff auf vertrauliche Kundendaten bei US-Bank JP Morgan Chase

Der Angriff auf die Kundendaten der US-Bank JP Morgen Chase geschah bereits im Sommer 2014. Jetzt wurden Dokumente veröffentlicht, die weitere Details des Angriffs enthielten. Demnach wurden rund 83 Millionen Kundendaten bei der US-Bank JP Morgan Chase erfolgreich angegriffen. Die New York Times berichtet, dass die Angreifer zwar nicht die Kontodaten erbeutet haben, dafür aber Adressen, Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen aus einer Kundendatenbank. Darunter fallen auch die Daten von 7 Millionen Firmen.

Vertrauen und Banken – diese beiden Themen wurden in den vergangenen Jahren stark strapaziert. Vielen sitzt die Finanzkrise noch in den Knochen, das Vertrauen in die Bankenbranche ist stark erschüttert. Laut einer Studie der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Aktieninstituts halten nur 27 Prozent der Anleger die Vertrauenswürdigkeit ihres Bankberaters für hoch oder sehr hoch. In dieser Vertrauenskrise kommt ein Hackerangriff auf eine Kundendatenbank denkbar ungelegen. Das Vertrauen der Kunden in das Bankgeheimnis basiert auf der Sicherheit der Datenhaltung. Datenschutz, Datensicherheit und IT-Sicherheit sind untrennbar miteinander verbunden.

Sensible Unternehmensdaten müssen in Anbetracht der heutigen Cyber-Bedrohungen doppelt abgesichert werden. Eine Authentifizierung am Netzwerk allein mit Nutzername und Passwort ist heute nicht ausreichend. Wirksam abgewehrt werden solche Angriffe erst mittels eines zweiten, außerhalb des Systems liegenden Faktors.

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