CeBIT 2016 – die Welt von morgen

Die Zeit rennt, es ist schon wieder März.
Die Zeit rennt, es ist schon wieder FrĂĽhling.
Die Zeit rennt, die CeBIT ist schon wieder zu Ende.

Doch eigentlich ist das ja erst der Anfang.

Ein Anfang für die Welt von morgen. Dieses Jahr ganz im Zeichen der Digitalisierung unter dem Motto „d!conomy“ (eine Mischung aus „digital“ und „economy“) , zeigen auf der CeBIT 2016 verschiedene Aussteller aus aller Welt ihren Beitrag zur digitalisierten Wirtschaft. Auf insgesamt drei Säulen soll sich die CeBIT in diesem Jahr konzentrieren: die Digitalisierung von Wirtschaft und Märkten, die Digitalisierung von öffentlicher Hand und Verwaltung, und die Digitalisierung der Gesellschaft. Ein Thema, das enorm wichtig ist, denn was die Besucher dort zu sehen bekommen, ist die Zukunft. Unsere Zukunft.

News und Trends auf der CeBIT

Zu sehen gibt es viele interessante Sachen. Dass mittlerweile immer mehr Arbeiten von Robotern ausgeführt werden, sollte für niemanden mehr neu sein. Dass man als Besucher also Kaffee von einem Roboter serviert bekommt, könnte fast schon „Alltag“ sein.

Das Unternehmen „Aldebaran Robotics SAS“ aus Frankreich setzt einen ganz großen Trend: einen humanoiden Roboter. „Pepper“ ist darauf programmiert, Mimik und Gestik von Menschen zu analysieren und entsprechend auf Emotionszustände zu reagieren. Konzipiert wurde er als „Roboter-Gefährte“ und „persönlicher Roboter“. Gemeinschaftlich entwickelt von dem französischen Unternehmen „Aldebaran Robotics SAS“ und dem japanischen Unternehmen „SoftBank Mobile Corp“. Eingesetzt werden soll der Roboter vorerst in Verkaufsräumen, hinter Empfangstischen und im Bereich Erziehung und Gesundheitswesen. Wer weiß, eines Tages haben wir vielleicht alle einen Roboter zuhause.

Pepper1 Pepper

Ein weiterer Trend ist der Bereich der virtuellen Realität. So haben Besucher am Stand von „Heise Medien“ in Halle 6 die Möglichkeit, eine virtuelle Achterbahnfahrt zu unternehmen. Dazu setzt man sich einfach auf einen Sessel, bekommt eine Brille auf und schon fährt man virtuell Achterbahn. Eine ähnliche Möglichkeit bietet auch das Unternehmen „MOVR – Virtual Reality made in Germany“ aus Köln. Das Unternehmen ist Spezialist von VR Anwendungen und Cloud-basierten Service für Geschäftskunden. An dem Stand hatten Besucher die Möglichkeit, einen virtuellen Hexenflug auf einem Besen zu machen. Hierzu setzt sich der Besucher auf einen Besen, bekommt eine Brille auf und beginnt seinen virtuellen Rundflug. Sicherlich ein Trend, der sich noch durchsetzen wird.

VR Hexenflug

Auch der Bereich der Drohnen ist in diesem Jahr auf der Messe nicht wegzudenken. Eigens dafür wurde eine komplette Halle nur für Drohnen konzipiert, die sogenannte „Dronemasters Summit“ in Halle 16. Hier können nicht nur die verschiedenen Modelle von Drohnen bewundert werden und die Preise genau unter die Lupe genommen werden, sondern zur Unterhaltung gibt es auch Flugschauen und Drohnenrennen. Auf jeden Fall sehenswert, wenn man sich für Drohnen interessiert.

Drohne Drohne1

Start-Ups in Halle 11

Ein Anfang für die Start-Ups. Auch die kleinen Unternehmen haben wieder in Halle 11 die Möglichkeit, ihre Produkte und Themen vorzustellen. Circa 200 Start-Ups haben ihre Chance genutzt, die Besucher zu beeindrucken und auf sich aufmerksam zu machen. Neben vielen, verschiedenen Ständen gab es auch einige Bühnen, auf denen Vorträge aus dem Bereich IT gehalten wurden. Eine große Bühne mit circa 320 m² war die „Job and Career Stage“. Hier wurden nicht nur Studenten oder Arbeitsuchende angesprochen, sondern auch Führungskräfte aus verschiedenen Unternehmen der IT-Branche. Es wurden nicht nur die Mitarbeiter motiviert, sondern man konnte auch viel lernen. Ein besonders gelungener Vortrag war auf jeden Fall von dem Mentalcoach Karsten Schramm, der vorführte, wie man am besten Stresssituationen im Alltag bewältigt und die Zuschauer eifrig zum Mitmachen animierte.

Stage

Ein Anfang für die IT-Sicherheit. In der heutigen Zeit wird das Thema Sicherheit immer bedeutender, vor allem in der IT-Branche. Wer fühlt sich heutzutage im großen World Wide Web noch sicher genug? Immer wieder neue Betrugsfälle und Hacker, die Daten klauen. Wie kann man sich schützen, zum Beispiel beim immer beliebteren Online-Einkauf oder durch verschiedene Apps, die man sich bedenkenlos auf sein Smartphone lädt? Fragen über Fragen und Start-Ups, die darauf Antworten haben und sich damit beschäftigen. Die den Leuten ein Stückchen Sicherheit in ihrem Alltag entgegenbringen möchten. So gab es extra eine 112 m² große Fläche zu dem Thema „Security“, wo Start-Ups aus dem Bereich ihre Produkte und Themen vorstellen konnten. Wir haben drei Stände mal genauer unter die Lupe genommen und berichten darüber, woher die Unternehmen kommen und was sie anbieten. Dazu gibt es in den folgenden Tagen einen gesonderten Beitrag.

Security

Ein Anfang für CosmoKey. Wie bereits angekündigt, waren auch wir von CosmoKey dieses Jahr wieder auf der CeBIT dabei. Nach den sehr guten Erfahrungen im letzten Jahr war es für uns fast schon selbstverständlich, dass wir dieses Jahr wieder an der Messe teilnehmen. Dieses Jahr mit einem größeren Stand und einem besseren Standort. Kurzfristig können wir sagen, dass die CeBIT für uns wieder ein großer Erfolg war und ein ganz großer Schritt nach vorne. Die Leute interessieren sich für IT-Sicherheit, sie wollen ihre Netzwerke absichern und setzen immer mehr auf die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wir hatten viele interessante Gespräche, haben viele Kontakte geknüpft und konnten viele Interessenten dazu gewinnen. Was die CeBIT langfristig gesehen für CosmoKey gebracht hat, werden die nächsten Wochen zeigen. Doch wir sind zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Stand CosmoKey Stand CosmoKey2

Auf dem richtigen Weg sollten nach der CeBIT 2016 auch die deutschen Wirtschaftsunternehmen sein. Die drei Säulen der Digitalisierung sind auf jeden Fall herausgestochen. Sie haben beeindruckt, fasziniert und vielleicht den einen oder anderen auch die Augen geöffnet.

Die Zeit rennt, denn die Digitalisierung schreitet immer weiter voran.
Die Zeit rennt, denn deutsche Unternehmen hängen bei der Digitalisierung hinterher.
Die Zeit rennt, denn die Welt von morgen ist digital.

Anhang

Handystation

Ein kleines Highlight war die Handy-Powerstation. Musste man sein Handy laden, konnte man es einfach in einer Box an ein Ladekabel anschlieĂźen (Ladekabel waren fĂĽr jedes Handy verfĂĽgbar, egal ob Apple, Samsung oder Windows), die Box abschlieĂźen und später sein Handy wieder abholen. So einfach – und so nĂĽtzlich.

Alle Fotos: Copyright by CosmoKey

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