Innovative IT-Sicherheit auf der CeBIT

Wie in dem letzten Blogbeitrag schon angedeutet, gibt es hier nun den Beitrag über 3 Start-Ups aus dem Bereich IT-Sicherheit. Kennengelernt auf der CeBIT und überzeugt, dass diese Unternehmen einen großen Teil zur IT-Sicherheit beitragen und noch Großes vor sich haben. Denn zum Einen: Sicherheit wird immer wichtiger, in jedem Bereich. Jeder Mensch möchte jeden Tag Sicherheit erfahren, sich in Sicherheit wegen und versucht ständig, anderen Leuten Sicherheit zu vermitteln. Könnten wir uns auf dieser Welt, in unserem Alltag, nicht sicher fühlen, würde uns ein Stück Lebensmut fehlen. Wir in Deutschland kennen das Gefühl der Sicherheit und möchten es nicht missen. Zum Anderen: Sicherheit im Bereich IT ist ein wichtiges Gut, an dem jeden Tag gearbeitet werden muss. Wir Menschen sollen uns auch im Internet sicher fühlen. Wir wollen nicht, dass Hacker auf unsere Daten zugreifen oder über unser Bankkonto verfügen können. Wir wollen nicht, dass unsere Passwörter abgegriffen werden. Wir wollen diesen Bereich der Persönlichkeit schützen. Und wir wollen bedenkenlos online einkaufen und unser Smartphone nach Belieben nutzen. Wir möchten uns auch hier sicher fühlen. Und deswegen gibt es diese Start-Ups.

UnFraud aus Rom / Italien (Halle 11, Stand B46/3)

Unfraud

Ein junges Unternehmen mit Sitz in Rom und Mailand, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, den Bereich eCommerce abzusichern und Online-Händler zu schützen, damit sie nicht auf Betrüger reinfallen. Doch das ist nur ein Bereich, den UnFraud schützen möchte. Auch andere Unternehmen, die über das Internet Sachen vertreiben, spricht UnFraud an. Viel zu häufig kommt es vor, dass Betrüger in Onlineshops unterwegs sind. Für das Unternehmen bedeutet jeder Betrug einen Verlust der Ware und des Geldes durch Rückbuchung der Transaktion. So kaufen Betrüger beispielsweise über gestohlene Kreditkarten ein. Wenn der richtige Besitzer der Kreditkarte das bemerkt, meldet er es dem Unternehmen und diese müssen das Geld zurückerstatten. Aus diesem Grund sind das Verluste für Online-Händler, die es abzuwenden gilt.

Das Geschäft des eCommerce ist ein globales Thema, denn Online-Händler müssen heutzutage Produkte durch die ganze Welt schicken und verschiedene Zahlungsarten akzeptieren (Bankkonto, Kreditkarte, PayPal oder Vorkasse) in verschiedenen Währungen. UnFraud hilft dem Unternehmen bei den Bestellungen, erhöht das Einkommen und die Sicherheit in internationalen Märkten.

FAST – verhindern betrügerische Bestellungen bevor sie angenommen werden können

SMART – durch künstliche Intelligenz werden Betrugsmuster erkannt, sobald sie entstehen

EFFECTIVE – Erhöht den Umsatz, verhindert den Verlust und Rückbuchung durch gestohlene Kreditkarten etc.

Doch wie genau funktioniert das eigentlich?

  1. Ein Kunde kauft zunächst einen Artikel bei einem Online-Händler
  2. UnFraud analysiert in Echtzeit die Kaufdaten
  3. Filtert verdächtige Bestellungen heraus
  4. Und das zu jeder Zeit

UnFraud hilft einen Betrug zu verhindern, indem die Gefährlichkeit von Online-Transaktionen bestimmt wird. Jede Transaktion wird automatisch ein Grad des Risikos (niedrig, mittel oder hoch) zugewiesen. Das Unternehmen selbst kann dann entscheiden, ob es der Transaktion zustimmt oder diese lieber abbricht, weil das Risiko eines Betrugs zu hoch ist. Funktionieren tut diese Lösung über API und Plugins von Content-Management-Systemen. Eingegeben werden müssen lediglich die Benutzer-ID, die Auftrags-ID, der Betrag und die Währung.

Gegründet wurde das Start-Up im Jahr 2014. Seit der Gründung blickt das Unternehmen auf mehrere Investitionen und größere Geschäfte zurück. Dennoch wird das Produkt ständig weiterentwickelt, um die bestmögliche Lösung für jeden Kunden zu finden. Derzeit hat das Unternehmen insgesamt sechs Mitarbeiter.

Das Unternehmen bietet dabei Lösungen für verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel E-Commerce, Video & Musik – Streaming, Airlines, Online-Glücksspiele und Zahlungssysteme. Für jedes Unternehmen konzipiert UnFraud eine passende Lösung.

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FireLayers aus Herzlia / Israel (Halle 11, Stand B46/1)

Firelayers 1

„Schützen Sie jede App auf jedem Gerät“ – damit wirbt das Unternehmen auf der eigenen Website. Hierbei geht es in erster Linie um Cloud-Anwendungen, die besonders geschützt werden müssen, denn oftmals haben es Angreifer auf diese Anwendungen abgesehen, weil sie dort die meisten Daten ausspionieren können. Viele Cloud-basierte Unternehmen speichern alle möglichen Daten in einer Cloud, weil sie sie dort am besten geschützt vermuten. Doch dem ist nicht mehr so, denn Unternehmen können ihre Daten nie zu gut sichern. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen FireLayers eine Software an, um Cloud-basierte Daten zu schützen. Das Unternehmen entwickelte  die erste Plattform der Branche zur Steuerung, zum Schutz und zur Analyse von Cloud-Anwendungen und Daten.

Wie das ganze funktioniert?

Das ist recht simpel in der Anwendung. Der Nutzer lädt sich die entsprechende Software auf sein Endgerät (beispielsweise auf den PC oder das Tablet) und schon kann er darüber verfügen. Durch die Software  wird jede Cloud-Anwendung auf jedem Endgerät von jedem Benutzer geschützt. Passend dazu werden durch die Anwendung auch die gesonderten Apps gesichert. Es besteht daher für den Nutzer jederzeit die Möglichkeit, seine Daten aus der Cloud sicher abzurufen. Die Software verfügt über eine Bedrohungserkennung und Echtzeit-Prävention, sodass der Nutzer jederzeit über Bedrohungen informiert wird.
Gegründet wurde das Unternehmen im Oktober 2015 von Doron A. Elgressy und Yair Grindlinger. Heute hat FireLayers bereits zwei Sitze. Das Hauptbüro sitzt in Kalifornien in Redwood City in der Nähe von San Francisco. Der andere Sitzt befindet sich in Herzlia, eine kleine Stadt in der Nähe von Tel Aviv in Israel.

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Hasso-Plattner-Institut aus Potsdam / Deutschland (Halle 11, Stand B46/6)

Hasso Plattner 1

Das Hasso-Plattner- Institut ist zunächst einmal als Hochschule bekannt. Es werden verschiedene Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor, Master und Promotion angeboten. Einzigartig ist dabei der Studiengang „IT-Systems Engineering“, der bisher einmalig in Deutschland ist. Des Weiteren legt das Institut großen Wert auf die Forschung. Hier werden hochkomplexe IT-Systeme erforscht.

Ein Start-Up Unternehmen deshalb, weil das Institut eine sichere Cloud-Speicherung erfunden hat. Dabei handelt es sich um eine neue Technologie zum sicheren Ablegen und Teilen von Daten in der Cloud. Das Forscherteam, das diesen Lösungsansatz entwickelt hat, wurde direkt am Anfang der CeBIT dafür von der Jury des EU-geförderten Wettbewerbs „MAPPING App Competition“ mit dem dritten Platz geehrt.

Bei der Software handelt es sich um eine sogenannte „CloudRAID-Lösung“, die den Nutzer Klarheit im Umgang mit ihren persönlichen Daten bietet und zugleich die höchstmöglichen Sicherheitsstandards zum Schutz der Daten ermöglicht. Dabei sollen verschiedene Prozesse im Internet gegen mögliche Angreifer geschützt werden und das Vertrauen der Nutzer soll erhöht werden.

Die Software ist einfach in der Bedienung, hat aber entscheidende Vorteile gegenüber den herkömmlichen Cloud-Diensten. So werden die Dokumente beispielsweise erst automatisch verschlüsselt und verlassen dann den Computer. Anschließend kommt die Software des Instituts zum Einsatz und zerteilt die Daten, um sie in verschiedenen Cloud-Speicherdiensten ablegen zu können. Der Vorteil dabei ist, dass der Nutzer unabhängig von einzelnen Speicheranbietern ist und zudem immer nur zu einem Teil des Dokuments Zugriff hat. Da die Teilinformationen automatisch mehrfach abgespeichert werden, wäre eine Wiederherstellung jederzeit möglich, falls einzelne Speicher ausfallen sollten.

Das Hasso-Plattner-Institut befindet sich in der Landeshauptstadt von Brandenburg: in Potsdam. Gegründet wurde die Stiftung im Sommer 1998 von dem SAP-Mitgründer Hasso Plattner. Daher kommt auch der Name des Instituts. Plattner finanziert seitdem das HPI nicht nur, sondern engagiert sich auch als Leiter des Fachgebiets „Enterprise Platform and Integration Concepts“.

Ein größerer Einsatz der Technologie sei auch schon geplant. Bei dem gemeinsam geplanten Projekt mit der Bundesdruckerei soll die CloudRAID an die „Trusted Service Plattform“ der Bundesdruckerei angebunden werden. Der Nutzer kann sich anschließend sicher authentifizieren, zum Beispiel über das Smartphone oder einen Ausweis.

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Diese drei Start-Ups haben alle ein spezielles Produkt entwickelt, dass ein weiteres Stück Sicherheit für den Nutzer bringt. Das allein zeigt schon, wie wichtig das Thema IT-Sicherheit geworden ist und auch in nächster Zeit sein wird. Und diese drei Unternehmen sind nur ein Teil davon. So wie CosmoKey auch. Aber wir haben alle etwas gemeinsam: wir glauben daran, dass Sicherheit alles ist. Und dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung heutzutage für jedes Unternehmen eine sinnvolle Investition darstellt.

Schützen Sie ihre Daten, bevor es zu spät ist.

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